Ambulantes OP-Zentrum

Seit einiger Zeit betreibt die Ilmtalklinik ein ambulantes OP-Zentrum. Neben der Hauptabteilung Chirurgie der Ilmtalklinik operieren dort auch Ärzte der Fachbereiche Orthopädie, Gynäkologie, Urologie, Plastische Chirurgie und Ophthalmologie (Augenheilkunde).
Die Anzahl der ambulanten Eingriffe steigt stetig an. Hintergrund sind gesetzliche Neuregelungen. Bestimmte Operationen, welche noch vor einem halben Jahr mit einem Klinikaufenthalt verbunden waren müssen aufgrund gesetzlicher Vorgaben seit 1. Januar 2004 ambulant durchgeführt werden. Ziel des Gesetzgebers ist es die Gesundheitskosten, bei gleichbleibend gutem Standard, zu reduzieren. Der medizinische Fortschritt selbst hat die Voraussetzungen für das ambulanter Operieren ermöglicht. Operationsverfahren wurden weiterentwickelt, neue minimal-invasive Techniken haben sich etabliert und Anästhesietechniken wurden ständig verbessert und sind heute "schonender" für den Patienten.
Der Gesetzgeber hat in einem Katalog aufgelistet, welche Operationen ambulant durchzuführen sind. Hierzu zählen z.B. viele Leisten- und Nabelbruchoperation, kleine Brustoperationen der Frau, Krampfaderoperationen, viele OPs an den Händen, zahlreiche gynäkologische OPs, Gelenksspiegelungen und ein Großteil der Eingriffe am Fuß.
Welche Voraussetzungen ein Patient für einen ambulanten Eingriff mitbringen muss, welche Voruntersuchungen und Vorbereitungen notwendig sind und welche Patienten für eine ambulante Operation nicht in Frage kommen, ist nachzulesen unter www.ilmtalklinik.de, Ambulantes OP-Zentrum.


Nach einer ambulanten Operation erholen sich die Patienten im Ruheraum. Bevor sie jedoch nach Hause entlassen werden erkundigen sich der Operateur und der Anästhesist über das Befinden und entscheiden ob die Patienten gehen dürfen.
V.l. Dr. Roland Burgert, Chefarzt der Chirurgie und Dr. Rainer Weber, leitender Arzt der Anästhesie im abschließenden Gespräch mit der Patientin im Patientenruheraum des ambulanten OP-Zentrums der Ilmtalklinik.

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