Ausstellung der Künstlerin Anit van Hercke

Vom 29. November 2003 bis zum 24. Januar 2004 stellt Anit van Hercke ihre Bilder in der Ilmtalklinik Pfaffenhofen aus.

Die in Berlin geborene Künstlerin lebt seit über 30 Jahren in München, wo sie auch Germanistik, Politik und Geschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität studierte.
Bereits seit 1968 belegte Anit van Hercke Kurse an der Kunst- und Gewerbeschule "La Cambre" in Brüssel, wo sie sich zunächst auf Holzschnitte und Kupferstiche spezialisierte. Bei einem Besuch in Indonesien entschied sie sich unter Anleitung des Malers Hasso Morschek jedoch endgültig für die Ölmalerei.

"Frühling im Jardin de Luxembourg/Paris"

Mit ihren Werken beteiligte sie sich seit 1969 an Ausstellungen in Brüssel, Berlin, Lahore/Pakistan, Padang/Sumatra und Prag.
In der Ölmalerei verfolgt Anit van Hercke im wesentlichen zwei Ziele. Einerseits reduziert sie ihr Umfeld, indem sie Ausschnitte aus der Natur fokussiert oder sogar bannt. Die suggestive Wirkung wird dabei durch eine schwarze Rahmung erhöht.
Andererseits erweitert sie in ihren Werken die Sichtweise, indem sie die frühlingshaften und zum Teil verspielten Inhalte des Impressionismus wieder aufgreift, die sie mit zufälligen Ausschnitten der Wirklichkeit darstellt. Dabei soll zunehmend das Wasser mit seinen Spiegelungen eine Rolle spielen. Diese Bilder sind fließend, daher bewußt in größerem Format und weiß gerahmt.
Sowohl bei den kleinen, meist dunkleren Ausschnitten, als auch bei den großen Ansichten versucht Anit van Hercke das Licht so weit wie nötig eindringen zu lassen.
Die Ausstellung im Foyer der Ilmtalklinik ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

"Farn nach dem Regen"

zurück zur Übersicht