"Medizin und Unterhaltung" in der Ilmtalklinik

Mehrere tausend Besucher bei Tag der offenen Tür - Infoangebote und Rahmenprogramm kamen gut an

Unter dem Motto "Medizin und Unterhaltung" lud am Samstag die Ilmtalklinik zum Tag der offenen Tür ein. Jede Menge Information, ein interessanter Rundgang durch das Krankenhaus und ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik, Kabarett und Zauberei sowie Kinderprogramm waren geboten und Tausende von Besuchern nahmen die Einladung gern an. Schon am frühen Vormittag warteten die ersten Gäste auf den Beginn des vielfältigen Programms, und bis zum späten Nachmittag riss der Besucherstrom nicht ab. Auch ein kräftiger Regenschauer konnte der Veranstaltung nichts anhaben, denn die Bühne und der Biergarten vor dem Haupteingang waren überdacht.
Die verschiedenen Abteilungen der Ilmtalklinik standen den Besuchern offen und überall gab es interessante Informationen, Vorführungen und Erläuterungen. Die Gynäkologie, die Geburtsräume und der Kreißsaal waren vor allem für junge Familien und Paare ein Anziehungspunkt und die Hebammen sowie die Frauenärzte beantworteten viele Fragen.
Ebenso standen die Ärzte in allen anderen, Abteilungen und in den Operationssälen den Besuchern Rede und Antwort. Die Gäste zeigten sich sehr interessiert an den Behandlungsmöglichkeiten, den technischen Geräten und auch an der Ausstattung der Patientenzimmer.

Schon zu Beginn der Veranstaltung bildeten sich hier große Zuschauergruppen: Leitender Arzt der Inneren Medizin, Dr. med. Johannes Teufel bei der Demonstration einer Endoskopie des Magens.

Sehr gefragt waren die Möglichkeiten, Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerte oder die Lungenfunktion messen zu lassen und hier bildeten sich zeitweise sogar lange Warteschlangen. Auch die Krankengymnasten in der Physikalischen Therapie hatten bei ihrem Angebot einer kostenlosen Massage mit einem solchen Besucherandrang sicher nicht gerechnet.

Chefarzt der Chirurgie, Dr. med. Roland Burgert bei der Demonstration von Gelenksprothesen.

Die Rettungswache des BRK mitsamt dem Rettungshubschrauber "Christoph" stieß ebenfalls auf reges Interesse. Das Gesundheitsamt bot in einem Erlebnisgang einen "Einblick" in die Welt der Blinden und verschaffte so manchem Besucher eine Erfahrung, die zum besseren Verständnis für Sehbehinderte beiträgt. Verschiedene medizinische Themen wurden zudem in mehreren Fachvorträgen behandelt, und hier ging es u.a. um Patientenrechte und Allergien, SARS, Mikroorganismen sowie gesunde Ernährung. Referenten waren natürlich Ärzte und weitere Mitarbeiter der Ilmtalklinik bzw. des Gesundheitsamtes, aber einen der Vorträge hielt auch Erika Görlitz: Die Staatssekretärin im Bayerischen Ministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz Sprach über "Osteoporose und Ernährung"

Besichtigung des Rettungshubschraubers "Christoph".

  Ebenso gut organisiert und abwechslungsreich wie das Informationsprogramm im Krankenhaus präsentierte sich auch das Rahmenprogramm auf der Bühne und im Freien. Da gab es Kletterturm, Bullriding, Hüpfburg und Torwand für die kleinen Besucher und einen Biergarten mit Steckerlfischen des Fischervereins Pfaffenhofen sowie Kaffee und Kuchen oder bayerischen Schmankerln aus der Klinikküche. Für die Unterhaltung war den ganzen Tag über bestens gesorgt mit Musik der Dellnhauser Musikanten am Vormittag und der Zwei-Mann-Band Rossini am Nachmittag sowie Kabarett der "Stachelbären", Tänzen der "Shadowdancer" und Zaubereien von "Maximilian Brummwurz".
Zauberer Max Heckmeier alias Maximilian Brummwurz bei seinen Zauberspäßen.

Sie alle hatten sich der Ilmtalklinik zu Sondertarifen zur Verfügung gestellt und ganz ohne Gage trat GstanzIsänger Fritz Winter auf, der als Kreisrat im Aufsichtsrat der Ilmtalklinik sitzt und - ebenso wie die "Stachelbären" - einige treffende Sprüche über die Gesundheitsreform auf Lager hatte. "Normal konnst an G'stanzIsänger heut nimma dazoin, aber hast an soicher'n im Aufsichtsrat - spuit des koa Roll'n." Winter nutzte die Gelegenheit, "a weng a Reklame" für die Ilmtalklinik zu machen: "... es gibt aa weitum koa Klinik, die wo so schee liegt, so dass ich's fast mit a Kurklinik im Grünen vergleich, es liegt aber aa sonst alles im grünen Bereich!"
(Pfaffenhofener Kurier, lbe)

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