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"Medizin und Unterhaltung" in der Ilmtalklinik Mehrere tausend Besucher bei Tag der offenen
Tür - Infoangebote und Rahmenprogramm kamen gut an
Sehr gefragt waren die Möglichkeiten, Blutdruck,
Blutzucker und Cholesterinwerte oder die Lungenfunktion messen zu lassen
und hier bildeten sich zeitweise sogar lange Warteschlangen. Auch die
Krankengymnasten in der Physikalischen Therapie hatten bei ihrem Angebot
einer kostenlosen Massage mit einem solchen Besucherandrang sicher nicht
gerechnet.
Die Rettungswache des BRK mitsamt dem Rettungshubschrauber
"Christoph" stieß ebenfalls auf reges Interesse. Das Gesundheitsamt
bot in einem Erlebnisgang einen "Einblick" in die Welt der Blinden
und verschaffte so manchem Besucher eine Erfahrung, die zum besseren Verständnis
für Sehbehinderte beiträgt. Verschiedene medizinische Themen
wurden zudem in mehreren Fachvorträgen behandelt, und hier ging es
u.a. um Patientenrechte und Allergien, SARS, Mikroorganismen sowie gesunde
Ernährung. Referenten waren natürlich Ärzte und weitere
Mitarbeiter der Ilmtalklinik bzw. des Gesundheitsamtes, aber einen der
Vorträge hielt auch Erika Görlitz: Die Staatssekretärin
im Bayerischen Ministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz
Sprach über "Osteoporose und Ernährung"
Sie alle hatten sich der Ilmtalklinik zu Sondertarifen
zur Verfügung gestellt und ganz ohne Gage trat GstanzIsänger
Fritz Winter auf, der als Kreisrat im Aufsichtsrat der Ilmtalklinik sitzt
und - ebenso wie die "Stachelbären" - einige treffende
Sprüche über die Gesundheitsreform auf Lager hatte. "Normal
konnst an G'stanzIsänger heut nimma dazoin, aber hast an soicher'n
im Aufsichtsrat - spuit des koa Roll'n." Winter nutzte die Gelegenheit,
"a weng a Reklame" für die Ilmtalklinik zu machen: "...
es gibt aa weitum koa Klinik, die wo so schee liegt, so dass ich's fast
mit a Kurklinik im Grünen vergleich, es liegt aber aa sonst alles
im grünen Bereich!" |