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Grünes Licht für Herzkatheter-Messplatz Kreistag stellt Mittel zur
Verfügung
Herzkatheterlabore stehen zurzeit in Ingolstadt, Dachau und Freising; ohne derartige Labors sind die Krankenhäuser i SChrobenhausen, Eichstätt, Kösching, Kelheim und Mainburg. Der neue Platz in der Ilmtalklinik soll bis zum ersten Jahresviertel 2004 eingerichtet sein. Mit zirka 600 bis 800 Untersuchungen im Jahr werde man sich im wirtschaftlichen Bereich bewegen, so hoffte Huber. Eine Steigerung auf 1 000 bis 1 500 Untersuchungen in weniger als drei Jahren hielt er für möglich. Hierbei stützt sich das Landratsamt auf die Statistik, wonach auf 100 000 Einwohner 681 Herkatheterfälle kommen. Rund 200 000 Einwohner in den Landkreisen Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen inklusive umliegende Nachbarlandkreise lassen demnach auf einen "Markt" von mindestens 1000 statinären Herzkathetern pro Jahr schließen. Die Strategie für ein kardiologisches Kompetenzzentrum bei der Ilmtalklinik sei klar vorgegeben, so Huber. Vorteilhaft sei es auch, so hieß es in der Sitzung, dass Patienten sich künftig direkt an die Klinik wenden könnten. Erste Angebote ergaben Kosten von zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Euro für den Messplatz. Hinzu kommen zirka 100 000 Euro an Umbaukosten. Huber erwartet jedoch, "dass die Preise sinken werden"; schließlich werde die Klinik alles, was über einer Million Euro läge selber schultern müssen. Wie es nach der Errichtung des Herzkatheter-Messplatzes denn im Falle von eventuell auftretenden Komplikationen beim Patienten aussähe, wollte ein Ratsmitglied von Landrat Rudi Engelhard wissen. Ein gesamtklinischer Hintergrund sei vorhanden, meinte der Pfaffenhofener Landkreischef; in dem besagten Falle werde jedoch ein Eingriff am offenen Herzen nicht möglich sein. Für notwendige schnelle Hilfe sorge hierbei eine Hubschrauberverbindung nach Augsburg. |