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Lungenkrebs:
Rauchen zu 85 Prozent Ursache
Auf reges Interesse stieß am vergangenem Mittwoch
die Fortbildung des VHS-Gesundheitsforums in der Ilmtalklinik. Dr. Reinhard
Zimmermann, Oberarzt und Facharzt für Innere Medizin, Lungen und
Bronchialheilkunde, Allergologie und Umweltmedizin referierte über
das Thema "Lungenkrebs".
"An erster Stelle der Auslöser des Lungen- oder Bronchialtumors
steht mit 85 Prozent das inhalative Tabakrauchen" berichtet der Dozent.
In acht Prozent aller Fälle verursachen Stoffe aus dem Arbeitsprozess
wie z.B. Asbest, Arsen oder auch Anteile aus Dieselabgasen den Lungen-
oder Bronchialtumor. Mit fünf Prozent ist die Luftverschmutzung als
Auslöser verantwortlich.
Dr. Zimmermann schilderte, dass die immerwährende Schädigung
der Flimmerhärchen der Bronchialschicht durch z.B. Tabakrauch zu
einer Veränderung der Epithelschicht führt. Dieses veränderte
Gewebe hat die Tendenz, sich bösartig umzuwandeln, wobei diese Veränderungen
anfangs meist nur mikroskopisch zu erkennen sind.
Welches sind nun die Gründe, die den Patienten bewegen den Arzt aufzusuchen?
Dr. Zimmermann informiert, dass in 25 Prozent der Fälle immer wiederkehrende
Infekte und bei 23 Prozent Thoraxschmerzen den Patienten zu einen Arztbesuch
veranlassen. Blut im Auswurf, Husten und Atemnot führen ganze 42
Prozent der Patienten in die Arztpraxis.
In seinem Vortrag erläuterte der Referent die Entstehung, Diagnostik,
Therapie und vorbeugende Maßnahmen über Lungen- und Bronchialtumore.
"Die Therapie ist zum Teil weiterhin sehr unbefriedigend. Deshalb
ist die Vorbeugung momentan die beste Therapie, indem sie die Entstehung
verhindert", erklärte der Experte. Zimmermanns Fazit: "Nichtraucher
leben länger, Raucher sollten sofort aufhören, um ihr individuelles
Krebsrisiko zu senken."
Im Anschluss an den interessanten Vortrag, nutzten die Zuhörer die
Gelegenheit sich mit persönliche Fragen an den Dozenten zu wenden.
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