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Fortbildungsveranstaltung der Firma Hipp fand wieder
großen Anklang
Auch in diesem Jahr veranstaltet die Firma Hipp
in Zusammenarbeit mit der Ilmtalklinik Pfaffenhofen wieder eine Fortbildungsveranstaltung
für Ärzte, Kinderkrankenschwestern, Pflegefachpersonal und Hebammen.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren wurde als Veranstaltungsort diesmal
die Ilmtalklinik ausgewählt.
Die Firma Hipp freute sich eine große Anzahl von Teilnehmern in
der Ilmtalklinik begrüßen zu dürfen. Rund 120 Interessierte
waren aus den umliegenden Landkreisen zu der jährlichen Fortbildung
gekommen.
Für die Veranstaltung konnten w-ieder hochgradige Referenten aus
den Bereichen Wissenschaft und Medizin gewonnen werden.
Dr. med. Jan Jürgens, Oberarzt der Helios-Klinik in Titisee-Neustadt,
referierte über die Möglichkeiten der Akkupunktur in der Geburtshilfe.
Von der Frühschwangerschaft bis zum Wochenbett - Dr. Jan Jürgens
berichtete über Allgemeines zur Anwendung, sowohl in Theorie als
auch Praxis, Therapiespektrum und Organisationsmodelle. So stellt die
Akkupunktur eine ideale Therapie zur Ergänzung der medikamentösen
Therapie bei funktionellen Störungen in der Schwangerschaft dar.
Da die Therapie praktisch nebenwirkungsfrei ist erzielt Sie eine hohe
Akzeptanz bei den Patientinnen.
Ingeborg Stadelmann, Hebamme und Buchautorin aus Ermengerst sprach über
die naturheilkundliche Behandlung bei Stillstörungen. Dabei stellt
sie die Frage: "Stillen - der natürlichste Vorgang einer Mutter?".
In Bezug darauf ging Ingeborg Stadelmann auf Probleme und Komplikationen
wie beispielsweise schmerzhaften Milcheinschuss, Milchstau, unzureichende
Milchmenge und im Gegensatz dazu Milchmenge im Überfluss ein. Aus
der Sicht der Naturheilkunde liegen die therapeutischen Schwerpunkte bei
Stillstörungen hier in der Phytotherapie, der Homöopathie und
Aromatherapie.
Nach einer kurzen Kaffeepause folgte ein Vortrag von Dr. Helene Steinhausen-Kibler,
Leiterin der Ernährungs-Wissenschaft der Firma Hipp in Pfaffenhofen.
Sie referierte über die oft gestellte Frage: "Muss Babynahrung
eigentlich schmecken?". Auch Babys weisen schon sehr früh einen
gewissen Geschmackssinn auf. Sie entwickeln schnell Vorlieben zu bestimmen
Speisen und lassen ihre Eltern auch merken was ihnen zusagt und was nicht.
Um diesem Umstand auch in der Praxis gerecht zu werden stellt die Industrie
eine ganze Palette von Produkten in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen
her.
Als letzter Referent sprach Staatssekretärin Erika Görlitz,
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und
Verbraucherschutz in München zum Thema Qualitätssicherung bei
Lebensmitteln. Der sinkende Einkommensanteil für Lebensmittel in
Deutschland hat zur Folge, dass es immer weniger Bauern gibt, und das
bei steigendem Lebensmittelverbrauch. Um sich behaupten zu können,
muss deshalb auf Qualität statt Masse gesetzt werden. Dies soll auch
durch die Einführung eines Qualitätssicherungssystems geschehen.
Die Etablierung eines strengen Qualitätssiegels ist ein wichtiger
Schritt zur Stärkung des Verbrauchervertrauens und ein Erfolg für
Verbraucher und Landwirte.
Nach jedem Vortrag folgte eine ausführliche Diskussion, bei der die
Dozenten noch viele Fragen der interessierten Zuhörer zu beantworten
hatten. Die Firma Hipp bedankte sich abschließend bei den Referenten
und lud alle Teilnehmer noch zu einem gemütlichen Abendessen ins
Cafe Medicus der Ilmtalklinik ein.
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v.l.n.r.: Ingeborg Stadelmann, Hebamme und Buchautorin
aus Ermengerst, Dr. Helene Steinhausen-Kibler, Leiterin der Ernährungs-Wissenschaft
der Firma Hipp in Pfaffenhofen, Marianne Sigl-Wilke, stellv. Pflegedirektorin
der Ilmtalklinik, Karl Kamenik von der Firma Hipp, Staatssekretärin
Erika Görlitz und Hans Huber, Geschäftsführer der Ilmtalklinik.
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