Vierte Fachtagung der Hipp-Werke fand wieder großen Anklang

Namenhafte Referenten informierten über neueste Erkenntnise aus den Bereichen Wissenschaft und Medizin

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Firma Hipp in Zusammen-arbeit mit der Ilmtalklinik Pfaffen-hofen eine Fortbil-dungsveranstaltung für Ärzte, Kinderkranken-schwestern, Pflege-fachpersonal und Hebammen. Wie schon in den letzten Jahren wurde der bewährte Veranstal-tungsort Schloss Hohenkammer dafür ausgewählt.
Karl Kamenik, aus dem Hause Hipp, freute sich, eine so große Zahl von Teilnehmern begrüßen zu dürfen. Die rund 120 Teilnehmer kamen u.a. aus Dachau, Schro-benhausen, Ingolstadt, Augsburg, Neuburg, Landsberg und Pfaffenhofen.

 
Unser Foto zeigt v. l. Karl Kamenik, aus dem Hause Hipp, Chefarzt Prof. Dr. med. Reinhard Roos, Marianne Sigl-Wilke, stellvertretende Pflegedirektorin der Ilmtalklinik Pfaffenhofen, Chefarzt Dr. med. Ivo A. Henrichs, Prof. Dr. med. Ulrich Wahn und Dr. Dipl. oec. troph. Helene Steinhausen-Kibler, Hipp GmbH.

Er informierte, dass die Themen von Schwester Doris Gerdom von der Geburtshilflichen Station der Ilmtalklinik vorgeschlagen wurden, und die rege Teilnahme zeigte, dass auch bei der vierten Veranstaltung die ausgewählten Themen wieder einmal auf großes Interesse gestoßen sind.
Karl Kamenik konnte für diese Veranstaltung wieder hochkarätige Referenten aus den Bereichen Medizin und Wissenschaft gewinnen.
Prof. Dr. med. Reinhard Roos, Chefarzt am städtischen Kinderkrankenhaus München-Harlaching, referierte über die Perinatale Übertragung von Hepatitis A bis C sowie Herpes Simplex-Infektionen und deren Vorbeugung. So erfuhren die Fortbildungsteilnehmer unter anderem, dass Hepatitis A und B kein großes Problem in der Geburtshilfe darstellen, da viele Schwangere eine Immunität gegen Hepatitis A besitzen und nur drei Prozent eine Hepatitis B mitgemacht haben.
Dr. Dipl. oec. troph. Helene Steinhausen-Kibler, Leiterin Ernährungs-Wissenschaft der Firma Hipp, sprach über die vielen Fragen die Mütter zur Ernährung ihrer Säuglinge haben, wenn sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus auf sich allein gestellt sind. Die Firma Hipp erhält täglich bis zu 600 Anfragen über Kinderernährung. Eine der am häufigsten gestellten Fragen junger Mütter ist z. B.: "Wie merke ich, ob mein Kind genügend Nahrung bekommt?", oder "Ab wann kann die Umstellung auf feste Nahrung erfolgen?"
Nach einer kurzen Kaffeepause folgte ein Vortrag von Dr. med. Ivo A. Henrichs, Chefarzt der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin "St. Elisabeth" in Neuburg/Donau. Er referierte über Krankheiten bei Neu- und Frühgeborenen und welches die Aufgaben des Neugeborenen-Notarztdienstes sind. Henrichs informierte, dass es bei Risikoschwangerschaften bei denen evtl. eine Verlegung in eine Fachklinik notwendig ist, es für den Säugling immer vorteilhafter ist, die Mutter vor der Geburt zu verlegen, als das Neugeborene zu transportieren.
Als letzter Referent sprach Prof. Dr. med. Ulrich Wahn, Direktor des Univ. Klinikums "Charite", Klinik für Pädiatrie, Pneumologie und Immunologie in Berlin über die Möglichkeiten und Grenzen der Vorbeugung von Allergien bei Säuglingen und Kleinkindern. Beispielsweise erfuhren die Teilnehmer, das sechs Prozent aller Säuglinge gegen Hühnerei und Kuhmilch allergisch sind. Nur 56 % der Neugeborenen zeigen überhaupt keine allergischen Reaktionen. Prof. Wahn schloss seinen Vortrag mit dem Resümee: "Die beste Vorbeugung gegen die Entstehung allergischer Reaktionen bei genetisch vorbelasteten Familien ist ein haustier- und raucherfreies Umfeld, vier bis sechs Monate Stillen und falls nicht gestillt werden kann, eine stark gespaltene Säuglingsnahrung, wie z.B. Hipp HA1".
Nach jedem Vortrag folgte eine ausführliche Diskussion, bei der die Dozenten noch viele Fragen der interessierten Zuhörer zu beantworten hatten.
Bei ein paar abschließenden Worten bedankte sich Karl Kamenik ganz herzlich bei den Referenten für ihre aufschlussreichen und interessanten Ausführungen und lud alle Teilnehmer noch zu einem gemütlichen Abendessen auf Schloss Hohenkammer ein.

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