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Venenerhaltende Operation statt Krampfaderentfernung
Neue Therapiemöglichkeit an der Ilmtalklinik Pfaffenhofen
Venenleiden gehören mittlerweile zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt und
haben sich zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt. Krampfadern, auch
Varizen genannt, sind krankhafte Erweiterungen größerer Venen. Wenn die
Venenklappen durch die Ausweitung nicht mehr richtig schließen, sackt das Blut
in die Unterschenkel und kann dort zu Stauungen, Thrombosen oder sogar
offenen Beinen führen.
Defekte Venen müssen jedoch nicht immer gleich entfernt werden. Mit einer
einfachen Therapie können ab sofort an der Ilmtalklinik Pfaffenhofen in vielen Fällen
die Venen erhalten werden. Die sogenannte Valvuloplastie ist ideal bei einer noch
relativ geringen Venenschädigung. Für die Operation ist nur ein kleiner Schnitt
in der Leiste notwendig.
Dabei wird um die aufgeweitete Vene eine kleine Manschette genäht. Man kann diese
als eine Art „inneren Stützstrumpf“ bezeichnen. Das Verfahren zielt darauf ab, die
Vene wieder auf einen normalen Durchmesser zu bringen, so dass die
Venenklappen wieder schließen können. Nach dieser Korrektur können sich auch
die Krampfadern wieder normalisieren.
Für nähere Informationen zur Anwendung dieses Verfahrens an der
Ilmtalklinik Pfaffenhofen können Sie sich gerne an Dr. Gary Haller (Telefon:
08441/79-1115) wenden.
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