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Ilmtalklinik Pfaffenhofen wird 25 Jahre alt
Am 16. Januar 1984 eröffnete das „Kreiskrankenhaus Pfaffenhofen a.d.Ilm“. Vieles ist seitdem geschehen, zahlreiche Veränderungen haben stattgefunden. Und so präsentiert sich die Ilmtalklinik heute als serviceorientiertes Unternehmen mit Herz, fachlicher Kompetenz und vor allem medizinischer Versorgung auf höchstem Niveau, ganz gemäß dem Leitsatz: „Der Mensch steht im Mittelpunkt, wir sind für Sie da!“. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München ist die Ilmtalklinik ständig an die neuesten medizinischen Entwicklungen angebunden.
Schon damals führte der Bau des Hauses im Landkreis zu einem Umbruch der Krankenhauslandschaft. Das Kreiskrankenhaus war als Ersatz für die nicht mehr zeitgerechten städtischen, bzw. gemeindlichen Krankenhäuser von Pfaffenhofen, Geisenfeld, Wolnzach, Hohenwart und Reichertshofen gebaut worden. Am Eröffnungstag zogen deshalb nicht nur rund 80 Patienten aus dem alten städtischen Krankenhaus Pfaffenhofen in das neue Gebäude um, sondern eine Reihe weiterer Patienten stand schon in der Früh vor der Tür um aufgenommen zu werden. Seitdem wurden knapp 200.000 stationäre Patienten behandelt, unzählige ambulante Behandlungen
durchgeführt und rund 14.000 Babys zur Welt gebracht. Die Gynäkologie und
Geburtshilfe ist zugleich die älteste Belegabteilung am Haus und war schon damals
ein wichtiger Leistungsträger für das Krankenhaus.
Am 01.01.1998 wurde das Krankenhaus in eine GmbH umgewandelt. Daher war es angebracht, einen prägnanten und griffigen Namen einzuführen der den Grundsätzen
der „Firmenwahrheit und -klarheit“ entspricht. Die Idee für den neuen Namen „Ilmtalklinik“ ist aus einer Umfrage unter den Krankenhaus-Mitarbeitern hervorgegangen. Der Namensbestandteil „Ilmtal“ symbolisiert Heimat- und Ortsnähe. Der Teil „Klinik“ drückt aus, dass der Anspruch der medizinischen Leistungen über den eines Grundversorgungskrankenhauses hinausgeht. Neben der Ilmtalklinik GmbH wurde zum Jahresanfang 1999 noch eine eigene Dienstleistungs-GmbH gegründet, die für die Gastronomie mit Partyservice, die Physikalische Therapie und die Hauswirtschaft zuständig ist.
Im Laufe dieser 25 Jahre hat sich die Ilmtalklinik ganz beachtlich entwickelt, was nicht zuletzt ein Verdienst der hoch motivierten Mitarbeiter ist. Immer wieder wurde das Haus den neuen Entwicklungen und Erfordernissen angepasst, und es hat sich bei Weitem nicht nur der Name geändert. Neben den Fortschritten in der Pflege und den medizinischen Entwicklungen zu neuen Behandlungsmethoden und -verfahren, sowie
der Anschaffung hochmoderner Geräte, wurden auch viele bauliche Veränderungen vorgenommen.
Als erste Arztpraxis eröffnete 1993 die Orthopädische Gemeinschaftspraxis von Dr. Eugen Braun und Dr. Michael Brusdeilins. Diese erfreut sich mittlerweile einem festen Patientenstamm und führt regelmäßig eine Vielzahl von sowohl stationären als auch ambulanten Behandlungen und Operationen durch.
Im Jahr 2000 folgte die Gründung und Eröffnung des heutigen „Kompetenzzentrums für Radiologie und Nuklearmedizin Dr. Matthias Boos, Dr. Florian Moog und Kollegen“. Über die Ausgliederung der von Anfang an vorhandenen Röntgenabteilung, entstand eine eigenständige Gemeinschaftspraxis für Radiologie.
Ein Jahr später, am 01.04.2001 eröffnete die Hebammenpraxis der „Hebammengemeinschaft Seng & Partner“. Mehrere hauptberufliche Hebammen sind somit rund um die Uhr für die werdenden Mütter da und begleiten diese von der Geburtsvorbereitung, über die Geburt selbst, bis hin zur Nachsorge.
Mit dem Anbau eines Verwaltungsgebäudes zogen Mitte 2001 eine Tagespflegeeinrichtung des Roten Kreuzes sowie das Gesundheitsamt des
Landkreises Pfaffenhofen auf das Gelände der Ilmtalklinik. Diese beiden Einrichtungen passten sich vom sozialen Auftrag her gut ein und ermöglichten so vielen Bürgern kurze Wege.
Es folgten weitere Ladenlokale im Hauptgebäude der Klinik. Neben einem Friseurgeschäft bietet vor allem das Sanitätshaus Spörer für die Patienten einen
wichtigen Vorteil. Rezepte können so direkt auf dem Nachhauseweg eingelöst werden.
Ein großer Meilenstein in der Entwicklung der Ilmtalklinik war im Jahre 2002 die Zertifizierung der Klinik nach DIN EN ISO 9001:2000 und damit die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems. Ausgangspunkt dafür war, neben der gesetzlichen Verpflichtung, der Grundsatz, dass der Mensch - also der Patient - im Mittelpunkt allen Handels steht. Die wichtigsten Ziele eines Qualitätsmanagementsystems sind die Ausrichtung aller Prozesse auf den Kunden und der Prozess einer kontinuierlichen Verbesserung. Als modernes Krankenhaus orientiert sich die Ilmtalklinik noch mehr
als in der Vergangenheit an den Wünschen der Patienten und der einweisenden Ärzte. Daran orientiert sich auch der im Zuge des Qualitätsmanagement eingeführte Leitspruch: Der Mensch steht im Mittelpunkt, wir sind für Sie da!
Anfang 2004 wurde eine Kurzzeitpflegestation mit 20 Pflegeplätzen eingerichtet. Hier ist eine vorübergehende stationäre Pflege unter optimaler Betreuung gegeben. Für viele Patienten bietet diese Station nach Entlassung vom Krankenhausaufenthalt die Möglichkeit, Zeiten zu überbrücken, in denen sie sich noch nicht selbstständig versorgen können.
Mit der Eröffnung des Herzkatheterlabors im April 2004 konnte die llmtalklinik ihr therapeutisches und diagnostisches Untersuchungsangebot um einen wesentlichen Faktor erweitern. Auf über 600 m² wurde ein Kompetenzzentrum für Herz- und Kreislauferkrankungen eingerichtet. Darüber hinaus wurde die gesamte kardiologische Funktionsdiagnostik in diesem Bereich konzentriert. Neben dem Herzkatheterlabor
stehen hochmoderne Herz- Ultraschallgeräte, Ergometer, Herzschrittmacher-
kontrollgeräte und vieles mehr zur Verfügung.
Seit Dezember 2004 ist nun auch der Bereich der Zahnheilkunde an der Ilmtalklinik vertreten. Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Gemeinschaftspraxis unter Dr. Christian Wentzler und seiner Frau Dr. Annett Wentzler deckt sowohl den Bereich für Behandlungen im Hals- und Kopfbereich, als auch die Kieferorthopädie ab.
Mit der Gründung eines „Bauchzentrums“ orientierte sich Anfang 2006 die Abteilung für Allgemein- und Visceralchirurgie neu und verschob den chirurgischen Schwerpunkt in Richtung Bauchchirurgie. Im Mittelpunkt stehen hier heute die Tumorchirurgie, einschließlich der Operationen an Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Enddarm, Leber, Gallenwegen und Bauchspeicheldrüse sowie die Chirurgie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Mit der Einstellung eines neuen Oberarztes konnte
ein weiterer Spezialist für Gefäßerkrankungen gewonnen werden. Für beispielsweise Krampfadern, als weit verbreitete Volkskrankheit, bietet die Ilmtalklinik nun eine optimale Anlaufstelle für die Bevölkerung. Die Chirurgie ist häufig nur ein Baustein im Therapiekonzept. Von ebenso großer Bedeutung ist die Kooperation mit anderen Abteilungen wie der Gastroenterologie, der Onkologie (Tumorerkrankungen) und der Radiologie zur Gewährleistung einer hervorragenden interdisziplinären Zusammenarbeit. Der Teilbereich Gefäßchirurgie wird innerhalb des Bauchzentrums ebenso abgedeckt.
So können an der Ilmtalklinik die Patienten fachübergreifend optimal versorgt werden.
Im Laufe des Jahres wurde außerdem, in Zusammenarbeit mit den Niedergelassenen Ärzten, ein „Darmzentrum“ eingerichtet. In diesem Zentrum arbeiten viele Fachgruppen aus Klinik und Praxis eng zusammen, um den Patienten eine gute Erst- und Langzeitversorgung bei Tumoren, vor allem aus dem Bereich des Magen-Darm-Traktes, zu bieten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der Vorsorge.
Aber auch in der Unfallchirurgie gab es in den letzten Jahren eine rasante technische Entwicklung. Die Unfallchirurgische Abteilung konnte diese Fortschritte umsetzen und in die tägliche Versorgung integrieren. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit den am Hause konsiliarärztlich tätigen Neurochirurgen werden nun neben den Wirbelbrüchen durch Osteoporose auch die meisten unfallbedingten Wirbelsäulenverletzungen in der
Abteilung versorgt. Die Unfallchirurgie ist zum Schwerverletztenverfahren der Berufsgenossenschaften ermächtigt.
Einen weiteren neuen Behandlungsschwerpunkt setzte im Juli 2006 die Eröffnung der neurologischen Praxis von Dr. Alexander Metz. Neben Erkrankungen des Nervensystems behandelt der Facharzt für Psychotherapie auch Suchtprobleme, Essstörungen und psychische Erkrankungen, wie Depressionen und Psychosen. Komplettiert wird das neurologische Praxisangebot durch die angeschlossene Praxis für Ayurvedamassagen- und Klangschalentherapie seiner Frau Marion Metz.
Das herausragendste Ereignis für die langfristige Entwicklung der Ilmtalklinik war die Fusion mit dem Krankenhaus Mainburg. Während der anfänglichen Phase der gemeinsamen Geschäftsführung für beide Häuser waren erste Schritte zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus Mainburg eingeleitet worden. Nach Schaffung der politischen Rahmenbedingungen wurde die Fusion zum 01.07.2007 vollzogen. Die Ilmtalklinik GmbH verfügt nun über zwei Betriebsstätten, die durch die Fusion nicht nur in Ihrer Wirtschaftlichkeit verbessert wurden, sondern für die Menschen in der Hallertau neben einer Basisversorgung auch eine Erweiterung der medizinischen Qualität durch Schwerpunktbildung in verschiedenen Kompetenzzentren bieten.
Im Dezember 2007 wurde das in neuen Räumlichkeiten untergebrachte, vergrößerte und neu ausgestattete Krankenhauslabor in Betrieb genommen. Im Zuge der Fusion mit dem Krankenhaus Mainburg hat das Labor, sozusagen aus dem Stand heraus, die Laborleistungen von Mainburg mit übernommen. Dies entspricht etwa der Hälfte der Kapazität des eigenen Laborprogramms der Ilmtalklinik. Um das Labor wieder wettbewerbsfähig zu machen wurde nun in Zusammenarbeit mit der Firma Roche der Umbau, die Neugestaltung der Räume und die technische Aufrüstung initiiert.
Seit Oktober 2008 ergänzt die Neurochirurgische Filialpraxis von Dr. Rupert Dietl das Angebot der Niedergelassenen Arztpraxen an der Ilmtalklinik. In den Räumen der Notaufnahme bietet Dr. Dietl seinen Patienten an vier Tagen der Woche eine ambulante Sprechstunde. Außerdem steht er für ambulante und stationäre OP-Kapazitäten zur Verfügung.
Alles in allem hat die Ilmtalklinik GmbH in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt.
Die überregionalen Kompetenzzentren sind sehr erfolgreich. Vor allem im Krankenhaus Mainburg ist es eine schöne Entwicklung, dass das Lungenzentrum und das Zentrum
für Endoprothetik für den notwendigen Patientenzuwachs sorgen. Den Bewohnern der Region stehen damit wohnortnah erstklassige Spezialisten zur Verfügung.
Für eine ganzheitliche Patientenversorgung ist die verstärkte Zusammenarbeit mit den Niedergelassenen Ärzten unverzichtbar. Sie stellen den wichtigsten Partner in der Versorgung der Patienten dar. Der Geschäftsführung der Ilmtalklinik und des Krankenhauses Mainburg ist hier ein gutes und kollegiales Verhältnis sehr wichtig.
Neben den zahlreichen Haupt- und Belegabteilungen werden die Möglichkeiten für ambulante Operationen immer weiter ausgebaut. Konsiliarärzte operieren wöchentlich
im Ambulanten OP-Zentrum der Ilmtalklinik. Sowohl die Anzahl der augenärztlichen Fälle, als auch urologische Operationen nehmen stetig zu.
Die hervorragenden Leistungen aller Mitarbeiter der Klinik haben die Umsetzung der Umstrukturierungen, Umbauten und vielen Veränderungen erst möglich gemacht, ohne dass große Einschränkungen für die Patienten entstanden sind. Vor allem die Mitarbeiter der „ersten Stunde“, die damals das Kreiskrankenhaus mit aufgebaut haben, mussten
oft viele Steine aus dem Weg räumen. Sowohl Ärzte als auch Pflegepersonal waren hoch motiviert und haben das Krankenhaus so auf den richtigen Weg gebracht. Die ständige Weiterentwicklung hat der Ilmtalklinik dazu verholfen kostendeckend zu arbeiten. Die Geschäftsführung und Landrat Josef Schäch bedanken sich bei allen Mitarbeitern für
ihren unermüdlichen Einsatz, bei allen Patienten und der Bevölkerung für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen sich auf weitere erfolgreiche Jahre für die Ilmtalklinik.
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Das Kreiskrankenhaus Pfaffenhofen im Januar 1984, kurz nach seiner Eröffnung. Und heute, nach 25 Jahren Entwicklung auf dem Gesundheitsmarkt… |

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Dem Bau des neuen Kreiskrankenhauses im Landkreis Pfaffenhofen gingen viele Jahre der Planung voraus: |

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