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Vom Keller in den Keller -
Ilmtalklinik weiht neues Labor ein
Am Montag, den 03. Dezember 2007 wurde das neue Labor der Ilmtalklinik Pfaffenhofen offiziell eingeweiht. Neben Ärzten und Mitarbeitern der Ilmtalklinik und des
Krankenhauses Mainburg waren Aufsichtsratsmitglieder, Krankenhausausschuss und am Umbau beteiligte Firmen geladen.
Marco Woedl von der Geschäftsleitung der Ilmtalklinik eröffnete den Abend bei einem kleinen Sektempfang und begrüßte die Anwesenden ganz herzlich. Nach einem kleinen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmendaten des neuen Labors gab er das Wort an Landrat Rudi Engelhard, der mit den Anwesenden einen Ausflug durch die Historie des Labors unternahm.
Früher befand sich das Labor, bestehend aus nur zwei kleinen Räumen, im Untergeschoß des alten Städtischen Krankenhauses Pfaffenhofen. 1984 erfolgte der Umzug in das damalige neue Kreiskrankenhaus Pfaffenhofen, heute die Ilmtalklinik, eingerichtet in großzügigen und lichtdurchfluteten Räumen. Die Geräteausstattung war
für damals sehr großzügig bedacht. Mit dem Vollautomaten „Hitachi 705“ konnten bis
zu 180 Analysen/Stunde erbracht werden.
1993 hielt die Labor-EDV Einzug, was einen enormen Fortschritt und Entlastung für das Personal brachte. Ab 1996 was das Thema „Outsourcing“ ein Schlagwort in vielen Laboratorien kleinerer Krankenhäuser. Auch das Labor der Ilmtalklinik wurde damit konfrontiert und musste einige Umstrukturierungen erdulden. Die Laborleitung
zusammen mit hochmotiviertem Personal konnte aber immer wieder entsprechende Vorschläge und Einsparpotentiale dagegen halten. Eine weitere Unterstützung dieses Konzepts war das neue Großgerät „Hitachi 911“, das nun schon bis zu 360 Analysen/Stunde abarbeiten konnte. Die Personalbindung pro Arbeitsplatz konnte so weiter reduziert werden.
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urch die Umwandlung des Kreiskrankenhauses Pfaffenhofen 1998 zur Ilmtalklinik GmbH stellte sich das Labor neuen Herausforderungen. Um Wirtschaftlichkeit zu zeigen war hier Eigeninitiative und Umdenken gefragt.
Im Zuge der Fusion mit dem Krankenhaus Mainburg hat das Labor, sozusagen aus dem Stand heraus, die Laborleistungen von Mainburg mit übernommen. Dies entspricht etwa der Hälfte der Kapazität des eigenen Laborprogrammes der Ilmtalklinik. Um das Labor wieder wettbewerbsfähig zu machen wurde nun in Zusammenarbeit mit der Firma
Roche der Umbau, die Neugestaltung der Räume und die technische Aufrüstung
initiiert.
Das neue Labor befindet sich wieder im Untergeschoß der Ilmtalklinik – „vom Keller in den Keller“ – womit sich der Kreis nun schließt. Beste Ausstattung mit räumlich guter Lage ermöglicht optimale Arbeitsbedingungen. Für den neu zu bewältigenden Probenumsatz von zwei Krankenhäusern wurde das Vorzeigegerät „Cobas 6000“ angeschafft. Mit diesem Gerät können bis zu 720 Analysen/Stunde abgearbeitet werden und rüstet das Labor der Ilmtalklinik für evtl. weitere Probenzuwachse in der Zukunft und macht es flexibel und ausbaufähig.
Nach dem offiziellen Teil des Abends konnten die Anwesenden die neuen Laborräume besichtigen und sich sogar von Chefarzt Dr. Reinhard Lange Blut abnehmen lassen, damit dieses im „Cobas“-Analysegerät untersucht werden konnte. Mitarbeiter der Firma Roche sowie die Labormitarbeiter der Ilmtalklinik standen derweil für Fragen und Erklärungen zur Verfügung. Im Anschluss fanden bei einem kleinen Imbiss am Büfett der Klinikgastronomie noch rege Gespräche zwischen den Gästen statt.
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Auch Landrat Rudi Engelhard ließ sich
von Chefarzt Dr. Reinhard Lange Blut
abnehmen. Dieses konnte im neuen Analyseautomaten „Cobas 6000“ der
Firma Roche als Demonstration
untersucht werden.
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