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Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen

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Fehlt den Mainburgertn die Puste?
Interessante Vorträge und Tipps der Pneumologie vor
leider nur wenig Publikum

Auf weniger Resonanz als erhofft stieß am Samstag der 10. Deutsche Lungentag unter dem Motto „Machen Sie Ihrer Lunge Beine“, der erstmals auch in Mainburg stattfand, Die neue Ausrichtung der Abteilung für Innere Medizin am Krankenhaus Mainburg unter der Leitung von Chefarzt Dr. Janos Juhász, der sich mit dem Zuspruch insgesamt zufrieden zeigte, nahm den überregionalen Lungentag zum Anlass, am Stadion am Bad über Erkrankungen der Atemwege und zusammen mit einigen Partnern über wichtige Präventionsmaßnahmen zu informieren.
Gefragt war den ganzen Tag über die Möglichkeit einer Lungenfunktionsmessung, wobei der Computer ermittelte, wie es um die „Puste“ steht. Dr. Janos Juhász demonstrierte an einem Modell, wie eine Bronchoskopie der Atemwege funktioniert und zeigte an einem Modell, wie der Arzt in der Lage ist, Fremdkörper aus der Luftröhre zu entfernen- ein Gummibärchen war hier das Objekt der Wahl.
Dass Asthma oder eine chronische Erkrankung der Atemwege nicht bedeuten muss, dass man keinen Sport treiben darf, bewies die Lugensportgruppe Au unter der Leitung von Marina Brugger, die eine Reihe von Atemtherapie-Übungen für Betroffene und Interessierte vorstellte. Und auch jungen Patienten kann mit entsprechenden ergotherapeutischen Maßnahmen geholfen werden, wie die Ergotherapiepraxis Walter wusste.
Dass Körpergewicht und Atemwegprobleme oft einen Zusammenhang  haben können, darüber informierte die AOK mit einer Body-Mass-Index-Bestimmung, die bei so
manchem die Wahrheit ans Licht brachte, ob er nicht besser abspecken sollte, um auch ein wenig mehr Luft zu bekommen. Dass da tatsächlich ein Zusammenhang besteht, erläuterten auch die Mitarbeiter des neu im Mainburger Krankenhaus installierte Schlaflabors, das sehr gut angenommen wird und im Oktober vollkommen belegt ist,
wie die Einrichtung informierte.
Auch Dr. Juhász verwies in seiner Begrüßungsansprache auf die Bedeutung dieser Abteilung, die Mainburg zu einem pneumologischen Zentrum gemacht hat – die nächsten Labore dieser Art sind in Gauting und Regenslauf und damit etwa 80 bis 100 Kilometer entfernt. Jetzt, so Juhász, stehe aber auch den Patienten in der Hallertau die Möglichkeit einer Schlafdiagnose in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
Damit, informierte die Schlaflaborabteilung, könne man beispielsweise unter Umständen sehr gefährlichen nächtlichen Atemaussetzern und damit einer Unterversorgung mit Sauerstoff vorbeugen und Gegenmaßnahmen ergreifen – und dem Patienten wieder ein angenehmes Leben mit einem ruhigen und sicheren Erholungsschlaf ermöglichen. Mittels Fragebogen konnte sich jeder selbst testen, ob er anfällig für nächtliche Atemaussetzer ist oder nicht.
Dr. Juhász informierte in seinem Vortrag anschaulich über die grundlegende Funktion
der Atmung, Probleme mit auftreten können und über die Möglichkeit, durch
Eigeninitiative seiner Lunge wieder zu mehr Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu verhelfen.
Und schließlich konnte „Mainburg als Raucherstadt“, wie Dr. Juhász ein wenig provozierend einwarf, beweisen, wie es um ihre „Puste“ bestellt ist: Bei einem Staffellauf am Nachmittag im Stadion am Bad.
Unter der Regie der Leichtathletikabteilung des TSV konnte die ganze Bevölkerung teilnehmen. Insgesamt wurden 39 Starter verzeichnet, die 61,6 Kilometer für einen guten Zweck – das Krankenhaus – zurücklegten. Der älteste Teilnehmer zählte 79 Lenze, der jüngste ganze vier. Stark vertreten war dabei die Handballabteilung des Turnvereins. Chefarzt Dr. János Juhász ging dabei mit gutem Beispiel voran und absolvierte sieben Runden. Spitzenreiter mit deren 35 war Thomas Üffink aus den Reihen einer der sponsorenden Firmen. (es, Hallertauer Zeitung vom 01.10.2007
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