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Knopflochchirurgie und "echte" Wunden
Fast 8.000 Besucher nahmen am Sonntag die Einladung der Ilmtalklinik zum Tag der offenen Tür an. Unter dem Motto „Medizin und Unterhaltung“ war für jede Mange interessanter Information und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm im und am Krankenhaus gesorgt.
Bestens organisiert und vorbereitet luden alle Abteilungen des Krankenhauses zur Besichtigung ein und die Mediziner standen für Fragen zur Verfügung, boten Führungen, fachliche Erklärungen und anschauliche Demonstrationen an. Auch die an der Ilmtalklinik niedergelassenen Fachärzte präsentierten ihr Leistungsspektrum und stießen mit ihren Vorführungen auf reges Interesse.
Verglichen mit dem letzten Tag der offenen Tür vor drei Jahren kamen diesmal zwar rund 2.000 Besucher weniger, doch wurde das sowohl vom Klinikpersonal als auch von den Gästen als qualitativ durchaus positiv empfunden: Da der Andrang diesmal geringer ausfiel, war die Atmosphäre angenehmer und stressfreier, die Ärzte und Schwestern konnten ausführlicher auf die Fragen der Besucher eingehen und es bestand mehr Gelegenheit zu intensiven Gesprächen und Beratungen.
Vom Babyschwimmen und der Rückenschule in der Physikalischen Therapie über die Gynäkologie und Geburtshilfe, die Unfallchirurgie und die Endoskopie bis zum Kompetenzzentrum für Herz- und Kreislauferkrankungen standen alle Abteilungen offen.
Da neben dem Tag der offenen Tür auch der Krankenhausalltag weiter lief, mussten
zwar sowohl das Herzkatheterlabor als auch der Kreißsaal zwischenzeitlich geschlossen werden. Dafür hatten die Besucher aber großes Verständnis, denn im Herzzentrum war ein Notfall zu behandeln und im Kreißsaal wurde um kurz vor 14 Uhr ein Kind geboren!
Das Interesse der Besucher an den Räumlichkeiten, Geräten und Abteilungen der Ilmtalklinik war groß und auffallend gut besucht waren auch die Fachvorträge zu
speziellen medizinischen Themen, wie zum Beispiel Implantologie und Knopflochchirurgie oder auch Vorbeugung von Arthrose oder Herzinfarkt. Auch das BRK hatte allerhand zu bieten und die Hundestaffel, Blutdruckmessungen sowie die
Vorführung einer Unfallrettung sind nur einige Beispiele.
Das Rahmenprogramm konnte sich ebenfalls sehen lassen und nicht zuletzt hatte es auch das kulinarische Angebot der Klinikküche in sich. Ein Biergarten vorm Klinikeingang lud zum Mittagessen oder zu Kaffee und Kuchen mit musikalischer Live-Unterhaltung ein. Währenddessen ließen sich die kleinen Besucher beim „Spaßgipsen“ einen knallroten oder blauen Gipsverband anlegen oder sie bekamen eine täuschend echt aussehende Wunde geschminkt.
Die Kinder konnten zudem im Karussell eine Runde drehen, auf dem Bungee-Trampolin hopfen oder sich im Bullriding versuchen. Sie durchliefen verschiedene Spiel- und Stempelaktionen, um an einer Tombola teilzunehmen und die Größeren hatten viel Spaß am Bogenschießen. Und alle zusammen stiegen vielleicht sogar am Ende mit den Eltern bei einem Hubschrauberrundflug in die Luft, um Pfaffenhofen und die Ilmtalklinik einmal von oben zu erleben. (lbe, Pfaffenhofener Kurier, vom 25.09.2007)
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