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Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen

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Filmteam Lebenslinien in der Ilmtalklinik

Vor kurzem war das Filmteam des bayerischen Fernsehens, der Sendereihe „Lebenslinien“, in der Ilmtalklinik Pfaffenhofen. Verfilmt wird zur Zeit das Leben des Affalterbacher Landwirts Adolf Trägler. Das Filmteam begleitet Personen über einen langen Zeitraum und läßt „tiefe“ Einblicke in das Leben der Fokus-Person zu.
Der Trägler-Hof ist durch seine artgerechte Tierhaltung und ökologisch-nachhaltige Führungsweise überregional bekannt. Adolf Trägler kam „durch seinen Darmtumor“ zur Ökologie. Der bösartige Tumor hat sein ganzes Leben verändert. Er gründete 1987 eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Problemen, aus der 1999 der Verein
Quo Vadis hervorging. Einige Jahre nach der überstandenen Tumorerkrankung stürzte Adolf Trägler von einer Leiter und zog sich lebensgefährliche Trümmerfrakturen des 1. Hals- und 5. Brustwirbels zu. Eigentlich wären die Frakturen tödlich gewesen, doch wie seine Therapeuten Heidi Beblawi sagte: „Du warst halt noch nicht dran!“ Beblawi ist Leiterin der Physikalischen Therapie der Ilmtalklinik. Sie behandelt den „energiegeladenen“ Trägler seit 1994. Nach seinem Unfall benötigte der Patient für 120 Tage ein Gipskorsett, das beginnend vom Kiefer, Hals, Brustkorb, Oberarme bis zu der Hüfte reichte. „Die bösartige Darmtumorerkrankung hat mich auf diesen Unfall
vorbereitet“ so Adolf Trägler. In diesem Film wird eindrucksvoll sein Werdegang vom Druchschnitts-Bundesbürger zum engagierten Zeitgenossen dargestellt.

Der Film wird im Bayerischen Fernsehen am Montag, den 17. Dezember 2007 um
20.15 Uhr ausgestrahlt.

Eine Beschreibung des Bayrischen Fernsehens über die Sendung Lebenslinien

Die spannendsten Geschichten schreibt das Leben selbst. Und das will Lebenslinien in seiner wunderbaren Vielfalt dem Zuschauer nahe bringen. Doch er muss genau hinschauen und hinhören, wenn er etwas davon haben will: Zum flüchtigen Konsum ist diese Sendereihe nicht geeignet. Vielmehr will sie bewußt einen ruhigen Akzent setzen in einer immer schriller und hektischer werdenden Medienlandschaft, will eine wahrhaftige, sorgfältig gemachte Alternative sein; das heißt auch, dass wir nicht jeder modischen Erscheinung nachlaufen. In der Regel kommen Menschen zu Wort, die mit ihrer persönlichen Geschichte etwas zu sagen haben. Das kann ermutigend, anregend und nachahmenswert sein, es darf aber auch beunruhigend oder gar abschreckend sein. Denn: Gerade in der Auseinandersetzung mit dem Anderen erfahren wir ja immer auch
ein Stück über uns selbst. Die Sendereihe
LEBENSLINIEN wurde aufgrund ihrer Qualität 1996 mit dem Bayerischen Fernsehpreis gewürdigt.




 

Das Filmteam des Bayrischen Fernsehens bei den Aufnahmen für die Sendereihe „Lebenslinien“ in der Physikalischen Therapie der Ilmtalklinik. Anwendungen im körperwarmen Bewegungsbad mit „Patient“ Adolf Trägler re. und Physiotherapeutin
Heidi Beblawi, Leitung der Abteilung. V.l. Kameramann Frank Heinig, Regisseur Dr. Franz Deubzer und Kameraassistent
Laurin-Reim Heinig.

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