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Reanimationsübungen für Arztpraxis und Alltag
Am vergangenen Donnerstag fand die vorerst letzte Fortbildungsveranstaltung der Ilmtalklinik zum Thema „Reanimationsübungen“ für Arzthelferinnen der Niederge-lassenen Arztpraxen statt. Ursprünglich vorgesehen war nur eine Veranstaltung zu
diesem Thema, doch wegen der starken Nachfrage wurde die Veranstaltung auf bisher fünf Termine ausgeweitet. „Wie bei den anderen Fortbildungen war auch der letzte Abend wieder zahlreich besucht“, freute sich stellv. Pflegedirektorin Marianne Sigl-Wilke, die Initiatorin der Veranstaltungsreihe.Florian Hofbauer, Oberarzt in der Kardiologie der Ilmtalklinik und Manfred Tobschall, Pflegerische Leitung des Herzkatheterlabors,
sprachen über die kritischen ersten Minuten wenn ein Mensch einen Herzstillstand oder einen Zusammenbruch erleidet. „Ohne eine Defibrilation reduziert sich die Überlebens-rate hier um 10 Prozent pro Minute. Das bedeutet, dass sie nach der ersten Minute in
etwa noch bei 90 Prozent liegt, doch bereits nach sechs Minuten hat der Mensch nur noch eine Überlebenschance von 30 Prozent“, erklärte Manfred Tobschall den interessierten Zuhörern.Nach einem Vortrag über die Vorteile und die Handhabung eines Defibrilators folgte der praktische Teil des Abends. An drei Übungsdummys konnten die Teilnehmer
für den Ernstfall eine Frühdefibrilation sowie eine Wiederbelebung „per Hand“ üben.
Unter der sachkundigen Anleitung der beiden Referenten wurden so bestehende Unsicherheiten geklärt und Wissen wieder aufgefrischt.
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Oberarzt Florian Hofbauer (rechts) mit einigen Teilnehmerinnen beim trainieren
von Reanimationsübungen.
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