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Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen
 


Kardiologie

Invasive Kardiologie

Im Herzkatheterlabor der Ilmtalklinik werden Koronardiagnostik und Therapie, hämodynamische Messungen bei Herzklappenerkrankungen und Herzinsuffizienz, Myokardbiopsien und Perikardpunktionen sowie Deviceimplantationen (siehe detailliert weiter unten) durchgeführt. Die Herzkatheterdiagnostik kann bei Bedarf auch ambulant erfolgen. Alle Untersucher praktizieren eine flexible Wahl des arteriellen Zugangs je nach Indikation über arteria femoralis, radialis oder brachialis.

An der Ilmtalklinik ist die 24- Stunden Einsatzbereitschaft eines Herzkatheterteams an jedem Tag des Jahres gewährleistet. 

Der Einsatz eines volldigitalen Flatpanel Cardangiographiesystems der neuesten Generation (General Electric Innova 2000) ermöglicht die sichere Durchführung auch komplexer Eingriffe an den Herzkranzgefäßen- Interventionen im Bereich des Hauptstammes der linken Koronararterie, Bifurkationsinterventionen und Rekanalisationen chronischer Koronararterienverschlüsse. Es kommen nur hochwertige Materialien zum Einsatz- besonders torsionsstabiles Kathetermaterial und eine breite Palette von Drähten unterschiedlicher Flexibilität und Beschichtung für Diagnostik und Interventionen; bei Koronarstents ohne Medikamentenbeschichtung werden ausschließlich dünnstrebige Kobalt-Chrom Stents verwendet, deren geringe Restenoseneigung gut dokumentiert ist. Bei Medikamenten-beschichteten Stents werden ausschließlich die in zahlreichen großen randomisierten Studien evaluierten Implantate eingesetzt. Für die Behandlung von Bypassstenosen stehen spezielle „graft stents“, sogenannte „covered stents“ zur Verfügung.

Das Herzkatheterlabor ist in das digitale Bild- und Videonetzwerk der Ilmtalklinik integriert. Darüberhinaus ist die digitale Bereitstellung von Bildern und Videos auch über ein Web-basiertes Archiv möglich.
Bei Bedarf kommen intrakoronare Embolieprotektionssysteme zum Einsatz. Im Bereich der arteriellen Punktionsstelle werden wahlweise perkutane Verschlußsysteme eingesetzt.
Das Herzkatheterlabor ist mit einem modernen mobilen Beatmungsgerät (Oxylog 2000) sowie einer intraaortalen Ballonpumpe ausgestattet, sodaß auch Patienten mit schwersten Schockzuständen sicher behandelt werden können.

Herzschrittmacher/ Defibrillatoren

Im Herzkatheterlabor der Ilmtalklinik werden antibradykarde Schrittmachersysteme
(Ein- und Zweikammerschrittmacher), Defibrillatoren (AICD) und biventrikuläre Schrittmacher zur kardialen Resynchronisationstherapie implantiert. Alle Systeme können ambulant an der Ilmtalklinik kontrolliert werden.  

Echokardiographie

Die Echokardiographie ist das Standardverfahren der kardialen Bildgebung und stellt personell und technologisch einen speziellen Schwerpunkt der kardialen Diagnostik an der Ilmtalklinik dar. Auf high-end Geräten der neuesten Generation sind alle aktuellen Modalitäten des kardialen Ultraschalls verfügbar, wobei insbesondere die modernen Echtzeitverfahren des drei-dimensionalen Ultraschalls und der Myokardperfusions-echokardiographie als Besonderheit an der Ilmtalklinik hervorzuheben sind. Alle Ultraschallgeräte sind mittlerweile in das digitale Bild- und Videonetzwerk der Klinik integriert. Die digitalen Befunde können darüberhinaus auch in einem Web-basierten Archiv verfügbar gemacht werden.

Überblick der eingesetzten Technologien:

  • Konventionelle M-Mode  und 2d Echokardiographie
  • Real-time 3-d Echokardiographie
  • Konventionelle und Gewebe- Dopplerechokardiographie
    (incl. strain rate imaging)
  • Kontrastechokardiographie inkl. real-time Myokard-Kontrastechokardiographie
    (Power modulation und ultraharmonic imaging; Kontrastinfusionspumpe
    „Vueject“) mit allen in Deutschland erhältlichen lungenkapillargängigen bzw.
    nicht lungen-kapillargängigen Kontrastmitteln
  • Multiplane transoesophageale Echokardiographie
  • Multiplane transoesophageale 3d-Echokardiographie
  • Handheld Echokardiographie (3 Geräte)
  • Streßechokardiographie (dynamisch und pharmakologisch) bei Bedarf unter Zuhilfenahme zusätzlicher Verfahren (Gewebedoppler, 3d, Kontrast).Die Streßechokardiographie wird an einem speziell dafür vorgesehenen Liege-Ergometer durchgeführt.

Die Ultraschallutnersuchung des Herzens ist für den Patienten nicht belastend.
 

Für die kardiale Ultraschalldiagnostik stehen folgende Geräte zur Verfügung:

Philips IE 33
2 x Philips HD 11
1 multiplane Philips 2d TEE Sonde
1 multiplane Philips 3d TEE Sonde
3 x GE Vscan Handheld Echokardiographiegeräte

Nuklearmedizin

In Kooperation mit der Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin (Dr. Boos und Dr. Moog) können Myokardiszintigraphien zur Beurteilung der Myokardperfusion in Ruhe und unter Belastung durchgeführt werden (inklusive der Beurteilung der Pumpfunktion mittels
„gated SPECT).

  • Mit Ruheaufnahmen kann nach Myokardinfarkt die räumliche Ausdehnung des Infarktareals bestimmt werden. Unter Zuhilfenahme spezieller Algorhythmen
    kann zudem die Pumpfunktion des Herzens beurteilt und quantifiziert werden.
  • Einsatz der Myokardszintigraphie als Ischämietest: durch den Vergleich von Ruheaufnahmen und Aufnahmen unter maximaler Belastung (dynamische Fahrradergometrie oder pharmakologische Belastung durch Vasodilatatoren) lässt sich potentielle Myokardischämie darstellen. Dadurch kann die Diagnose einer koronaren Herzerkrankung gestellt werden bzw. die funktionelle Relevanz bereits bekannter mittelgradiger Koronarstenosen beurteilt werden.

Hierzu steht eine moderne SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography)- Gammakamera (Siemens ECAM)  zur Verfügung. In der Regel wird Technetium
Sestamibi als Tracer eingesetzt.

Kardiale Computertomographie

In Kooperation mit der Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin (Dr. Boos und Dr. Moog) kann ein moderner 64-Zeilen-Spiral-Computertomograph (Siemens Sensation 64) der Praxis zur nichtinvasiven Untersuchung der Herzkranzgefäße genutzt werden. Durchführung und Befundung der Untersuchung erfolgen gemeinsam durch Radiologen und Kardiologen.

  • Ohne Kontrastmittel kann mittels eines scores (sogenannter Agatson-score) das Ausmaß von  Verkalkungen der Koronararterien beurteilt und somit eine direkte kardiale Risikostratifizierung vorgenommen werden.
  • Nach intravenöser Kontrastmittelgabe können die Herzkranzgefäße unter Berücksichtigung bestimmter Limitationen direkt dargestellt und Koronarstenosen erkannt werden.
  • Bei Patienten mit unklarem akutem Thoraxschmerz  kann die Computertomographie natürlich wie bisher zusätzlich zum Ausschluß von Aortendissketion und Lungenembolie eingesetzt werden. 

Elektrokardiographie

  Das EKG in Ruhe und unter Belastung ist eine
der Basisuntersuchungen in der Kardiologie. Ein digitales EKG Gerät (GE, Cardiosoft), das in das digitale Befundnetzwerk der Klinik integriert steht
im Mittelpunkt des fahrradergometrischen Belastungsplatzes
der Klinik für Innere Medizin. Das Liegeergometer (Ergoline, Ergometrics 900) bietet eine flexible Verstellbarkeit der Liegefläche sowie Kopf- und Schulterstützen und gewährleistet einen weitestmöglichen Patientenkomfort.

Für Langzeit EKG-Aufzeichnungen stehen 8 Geräte (Ela, Spider view) zur Verfügung. Darüberhinaus sind 7 Langzeit Blutdruckmessgeräte (Arco System, Custo Screen) vorhanden.

Ergospirometrie

Die Ergospirometrie ist ein Verfahren, das auch in der Sportmedizin eingesetzt wird. Es erlaubt die objektive Quantifizierung der körperlichen Leistungsfähigkeit über die
Messung der maximalen Sauerstoffaufnahme bzw. der anaeroben Schwelle. So kann
eine globale Prüfung der Funktion von Herz, Lunge, Kreislauf und peripherer Muskulatur sowie des Sauerstofftransports erfolgen. Insbesondere besteht unter Belastung eine lineare Korrelation zwischen maximaler Sauerstoffaufnahme und Herzminutenvolumen, das so nichtinvasiv bestimmt werden kann. 

An der Ilmtalklinik steht ein hochmodernes (breath by breath Datenerfassung) Spiroergometriegerät (Fa. Jäger Master Screen CPX) in Verbindung mit einem fahrradergometrischen Belastungsplatz zur Verfügung.

Die Befunde problematischer Patienten werden in der zweimal wöchentlich
abgehaltenen Herzkatheterkonferenz
, ggf. unter Beteiligung der Kardiochirurgen des Deutschen Herzzentrums München besprochen.

Zweimal jährlich findet eine Komplikationskonferenz unter Beteiligung aller an der Ilmtalklinik interventionell tätigen Kardiologen sowie von Vertretern des Assistenzpersonals statt, deren Ergebnisse protokolliert und beim Beauftragten für Qualitätssicherheit der Klinik hinterlegt und einsehbar sind.





 

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Unser Team des Herzkatheterlabors:
Prof. Dr. Dr. Christian Firschke
Dr. med. Martin Lampen
Florian Hofbauer
Amir Brkic
Manfred Tobschall
Anja Juchem
Kerstin Uhde

Tanja Schiller
Michaela Hoffmann