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PJ-Bericht Ilmtalklinik Pfaffenhofen
Innere Medizin (April - Juli 2005)
| Stationen |
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4 (Privatstation), 5, 6, 8 |
| Dienstzeit |
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8 - 16.30 Uhr |
| Lernfrei |
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drei Wochen |
| Verpflegung |
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Mittagessen kostenlos |
| Fortbildung |
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wöchentliche Fortbildung durch Oberärzte |
| PJ-Info |
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www.ilmtalklinik.de |
Das Innere-Tertial in der Ilmtalklinik Pfaffenhofen kann ich jedem nur empfehlen! Die Ilmtalklinik ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung und somit für all diejenigen interessant, die Wert auf eine profunde und solide Ausbildung legen. Die Abteilung für Innere Medizin und internistische Intensivmedizin verfügt über insgesamt 105 Betten, wobei auf der Intensivstation zusätzlich fünf Betten reserviert sind. Die Schwerpunkte der Abteilung reichen von Kardiologie und Intensivmedizin über Pulmonologie und Diabetologie bis hin zu Gastroenterologie. Es wird dadurch also ein sehr großen Teil der Inneren Medizin abgedeckt. Insgesamt arbeiten in der Abteilung an ärztlichem Personal neben dem Chefarzt vier Oberärzte und 14 Assistenzärzte.
Erstaunlich und erwähnenswert, angesichts der Gesamtgröße der Klinik, ist das Vorhandensein eines hochmodernen Herzkatheterlabors.
Die Atmosphäre auf den einzelnen Stationen war durchwegs entspannt und freundlich,
so dass ich immer das Gefühl hatte, willkommen zu sein. Jeder war darum bemüht, mir etwas beizubringen und meine Fragen wurden, soweit es die Zeit zuließ auch sehr gerne und ausführlich beantwortet. In der Ausgestaltung meiner Tätigkeit wurde mir sehr viel Freiraum gelassen. Natürlich war der Tagesablauf vom Stationsalltag bestimmt, dennoch blieb mir, neben Routinetätigkeiten wie z.B. Blutentnahmen, Kurvenvisiten oder Patientenaufnahmen (nach einiger Zeit hatte ich sogar eigene Patienten, die ich von der Aufnahme bis zur Entlassung selbst betreute) genügend Zeit, auch spontan in den Funktionsräumen (Herzkatheter, Herzecho, Endoskopie, Sonographie) oder auf der Intensivstation vorbeizukommen, um etwas zu lernen. Wer möchte kann nach Absprache auch Dienste mitmachen oder aber auch in der Ambulanz und Notaufnahme mitarbeiten. Ich konnte so z.B. auch einige Male bei Notarzteinsätzen mitfahren.
Nach jeweils einem Monat wechselte ich die Station und wurde einem anderen Assistenten zugeteilt. So hatte ich am Ende alle Bereiche der Inneren Medizin, die in der Ilmtalklinik abgedeckt werden kennen gelernt.
Die Fortbildungen fanden ein Mal wöchentlich statt. Da ich zu dem Zeitpunkt der einzige PJ-Student war, hatte ich das Privileg, jeweils einen etwa einstündigen Privatunterricht genießen zu dürfen. Dabei wurden die wichtigen und großen Themenbereiche der
Inneren Medizin besprochen und mit Fallbeispielen veranschaulicht.
Zusammenfassend kann ich nur ein weiteres Mal betonen, dass mir mein Innere-Tertial
in der Ilmtalklinik Pfaffenhofen sehr gut gefallen hat. Nicht nur geben sich alle Verantwortlichen richtig große Mühe, dass man während dieser Zeit so viel wie möglich lernt, sondern es macht gleichzeitig auch noch Spaß und man fühlt sich schon sehr bald als willkommenes Mitglied des Teams. Wer also eine PJ-Stelle sucht, bei der er wirklich etwas lernen kann, wer eine Klinik sucht, bei der er nicht nur der namenlose PJler ist, der zum Blutabnehmen gerade gut genug ist, und wer in seinem Innere-Tertial auf sein Nachfragen hin nicht nur (bestenfalls) Nichtbeachtung erfahren möchte, dem sei die Ilmtalklinik Pfaffenhofen wärmstens ans Herz gelegt.
Noch was Wichtiges zum Schluss: solltet Ihr nicht in der näheren Umgebung von Pfaffenhofen wohnen, bekommt Ihr von der Klinikverwaltung einen Fahrtkostenzuschuss.
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