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Diabetologie -
Leistungsspektrum der Inneren Medizin
Allgemeines
Alle Patienten mit Diabetes mellitus erhalten in unserer Klinik regelmäßige Kontrollen
der Blutzuckerwerte sowie eine ausführliche Beratung bezüglich des Diabetes und der Ernährung. Änderungen der Einstellung werden individuell vorgenommen. Hierbei berücksichtigen wir die Lebensumstände und persönlichen Präferenzen sowie das vorhandene Risikoprofil und die Begleiterkrankungen. Die Änderungen werden mit dem betreuenden Diabetologen und / oder Hausarzt abgestimmt.
Die Patienten mit der Hauptdiagnose Diabetes werden in zusammenhängenden Räumlichkeiten im Bereich der Station 8 durch das qualifizierte Mitarbeiterteam betreut. Das Team steht jedoch auch den Patienten auf den anderen Stationen zur Verfügung.
Die Ilmtalklinik nimmt am strukturierten Behandlungsprogramm Diabetes mellitus Typ 2 teil. Damit sind das Vorhandensein der vertraglich geforderten Struktur- und Prozessqualitäten sowie regelmäßige Qualitäts- und Strukturprüfungen verbunden.
Indikationen zur stationären Aufnahme
Eine stationäre Behandlung kann in folgenden Situationen erforderlich sein:
- Erstmanifestation eines Diabetes mellitus Typ 1
- Insulin-Ersteinstellung bei Diabetes mellitus Typ 2 falls ambulant nicht möglich - speziell bei Komplikationen
- Entgleisung eines Diabetes mellitus, Coma diabeticum, hypoglykämischer
Schock
- Akutes diabetisches Fußsyndrom
- Compliance-Störung
- Erhöhter Blutzucker in der Schwangerschaft
- wiederholte schwere Hypoglykämien oder gestörte Hypoglykämie-
Wahrnehmung
- Schwer einstellbarer Diabetes im Zusammenhang mit anderen endokrinen Erkrankungen
Wenn Sie von Ihrem Arzt stationär eingewiesen werden, bringen Sie bitte Folgendes mit:
- Ihr Blutzuckermessgerät
- Ihren Diabetikerausweis
- Ihr Blutzuckerkontrollheft
- Eine Kopie des letzten Augenarztbefundes
- Wenn vorhanden wichtige Untersuchungsbefunde der letzten Zeit
Ärztliches Personal
| Dr. Volker Stagge |
Behandlungsführender Diabetologe |
| Dr. Hans-Roland Stegemeyer |
Vertreter |
| Dr. Martin Lampen |
Behandlungsführender Angiologe |
| Sonja Beyer |
Ansprechpartnerin Diabetischer Fuß |
| Susanne Neumann |
Vertreterin |
Kooperationspartner
| Prof. Dr. Christian Firschke |
Kardiologie |
| PD Dr. Reinhard Lange |
Gefäßchirurgie |
| Dr. Martin Schreiber |
Nephrologie (KH Schrobenhausen) |
| Dr. Winfried Grasbon |
Ophthalmologie |
| Dr. Alexander Metz |
Neurologie, Psychiatrie |
| Dr. Matthias Boos |
Radiologie |
| Dr. Axel Witte |
Diabetologie (Schwerpunktpraxis Diabetes) |
Nichtärztliches Personal
| Anette Rupprecht |
Diabetesberaterin DDG |
| Silke Georgi |
Diätassistentin |
| Susanne Kaape |
Diätassistentin,
med. Ernährungsberaterin VDD |
Kooperationspartner
| Physikalische Therapie |
in der Ilmtalklinik |
| Christine Bauermann |
Podologin |
| Schuhtechnik Walter |
Orthopädie-Schuhmacher |
Apparative Ausstattung
- Qualitätsgesicherte laborgenaue Blutzuckermessung
- Qualitätsgesicherte HbA1c-Messung
- Qualitätsgesicherte Blutdruckmessung
- 24-Stunden-Blutdruckmessung
- Zur Messung von Neuropathien: Stimmgabel, Kalt-Warm-Test, 10 g-Monofilament
- Ultraschall: Abdomensonographie, Dopplersonographie der bein- und hirnversorgenden Arterien
- Ausrüstung zur Grundversorgung diabetischer Füße inklusive Versorgungsstuhl mit Lichtquelle und Lupe
Räumliche Ausstattung
- Schulungsraum für Einzel- und Gruppenschulungen
- Diabetesgerechtes Buffet mit Ernährungsberatung und Waage
- Gesonderter Raum zur Wundversorgung diabetischer Füße
Versorgung des diabetischen Fußsyndroms
Das Diabetische Fußsyndrom ist eine schwerwiegende Komplikation des Diabetes mellitus. Aufgrund einer Nervenschädigung oder einer Durchblutungsstörung oder einer Kombination aus beidem kommt es zu einer Einschränkung des Schmerz- und Temperaturempfindens und in der Folge zu Verletzungen, schlecht heilenden Wunden und offenen Geschwüren. Es besteht dabei die Gefahr einer schweren Infektion und des Gewebsunterganges.
Um Amputationen zu vermeiden ist eine rasche und sehr konsequente Therapie erforderlich.
In unserer Klinik werden Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom intensiv betreut durch den Diabetologen, den Angiologen und den Gefäßchirurgen. Es wird ein diagnostisches und therapeutisches Konzept festgelegt mit dem Ziel der Vermeidung unnötiger Amputationen und Komplikationen. Die Wundversorgung erfolgt durch die internistischen Ärzte und die Podologin. Ggf. muss die Blutgefäßsituation verbessert werden. Lässt sich eine Amputation nicht mehr vermeiden, wird diese so sparsam und schonend wie möglich durchgeführt. Zusätzlich besteht eine enge Kooperation mit dem Orthopädie-Schuhmacher und der physikalischen Therapie.
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