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Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen

Kompetenzzentrum für Herz- und Kreislauferkrankungen

Bereits im ersten Betriebsjahr wurden über 1.000 Herzkatheter-Untersuchungen an der neuen Anlage durchgeführt.

Herzkatheteruntersuchungen

An der Ilmtalklinik steht seit Anfang April 2004 ein voll digitales Herzkatheterlabor der neuesten Generation (identisch mit der Ausstattung z.B. am Deutschen Herzzentrum in München) zur Verfügung. Zur sofortigen Besprechung einer eventuellen Operationsindikation besteht eine direkte Datenverbindung zum Deutschen Herzzentrum in München.

Indikationen:

  • Herzkranzgefäßerkrankung
  • Herzinfarkt
  • Herzklappenerkrankungen
  • Herzmuskelschwäche
  • Herzrhythmusstörungen

Verfahren im Herzkatheterlabor:


Im Mittelpunkt des Kompetenzzentrums für Herz- und Kreislauferkrankungen an der Ilmtalklinik steht das Herzkatheterlabor mit seiner 24-Stunden Einsatzbereitschaft für Herznotfälle.

  • Herzkranzgefäßdarstellung
  • Darstellung von Bypassgefäßen
  • Messung der Herzleistung
  • Druck- und Volumenflussmessungen im Herzen (Rechtsherzkatheter, Oximetrie)
  • Genaue Vermessung von Herzklappenfehlern
  • Druckdrahtmessungen in den Herzkranzgefäßen
  • Ballondilatation von
    Herzkranzgefäßengstellen
  • Implantation von Gefäßstützen (Stents) in Herzkranzgefäße
  • Spezialstents für Bypassgefäße
  • Einsatz moderner medikamentenbeschichteter Stents
  • Behandlung von Verengungen in Stents und nach Dilatationen
  • Punktion von Herzbeutelergüssen

Herzschrittmacherversorgung

Dem drohenden Herzstillstand kann an der Ilmtalklinik - auch notfallmäßig - mit der Implantation modernster Herzschrittmachersysteme begegnet werden. Wenn das Problem nur vorübergehend besteht, wird ein sogenannter temporärer Schrittmacher eingesetzt, der später wieder entfernt werden kann. Wenn die Gefahr eines zu langsamen Herzschlags bei einem Patienten langfristig zu befürchten ist, kann aus einer breiten Palette von Geräten ausgewählt werden, die den individuellen Anforderungen jedes einzelnen Patienten gerecht werden. Prinzipiell stehen 1- und 2-Kammerschrittmacher
zur Wahl. Manche Patienten benötigen spezielle Geräte, die körperliche Anstrengungen erkennen und sich entsprechend anpassen. Für Patienten mit schnellen Herzrhythmusstörungen gibt es Geräte, die diese Störungen des Herzschlags erkennen, sich automatisch umprogrammieren und auf die Rhythmusstörung einstellen können.
Alle Patienten mit Herzschrittmachern werden  in bestimmten Abständen (i.d.R. einmal
pro Jahr) in der Herzschrittmacherambulanz der Ilmtalklinik nachkontrolliert. Die Funktion des Schrittmachers und der Sonden im Herzen wird vom Arzt geprüft, die Schrittmacherprogrammierung begutachtet und ggf. angepasst. Insbesondere wird der Zustand der Schrittmacherbatterie abgefragt und das Gerät auf einen möglichst batteriesparenden Modus eingestellt um die Lebensdauer des Gerätes zu optimieren. Durch die regelmäßigen Kontrollen ist die rechtzeitige Erkennung von Fehlfunktionen und Batterieerschöpfung gewährleistet und das Gerät kann ohne Gefährdung des Patienten ausgetauscht werden.

Herzultraschalluntersuchungen

Die Ultraschalldiagnostik ist als schmerzfreies, für den Patienten in keiner Weise belastendes und beliebig wiederholbares Verfahren in der Hand des Experten eine unverzichtbare Basisuntersuchung, die dem Patienten oft weitere Untersuchungen ersparen kann. Die neuesten Geräte an der Ilmtalklinik ermöglichen Messungen in nicht gekannter Detailgenauigkeit sowie  durch den Einsatz von Ultraschallkontrastmitteln Zusatzinformationen über das Herz, die weit über die Fähigkeiten konventioneller Ultraschallgeräte hinausreichen.

Indikationen:
Alle erworbenen und angeborenen Herzerkrankungen.

Verfahren beim Ultraschall:

  • 2-dimensionale Ultraschalluntersuchung
  • Spektral-/Farb-/Power-Doppler-Untersuchung
  • Gewebe-Doppler-Untersuchung (Geschwindigkeitsmessung im Herzmuskel)
  • Schluck-Ultraschalluntersuchung
  • Belastungs-Ultraschalluntersuchung (mittels Fahrrad oder spezieller
  • Medikamente)
  • Infarktgrößenbestimmung
  • Ultraschall-Durchblutungsmessungen am Herzmuskel
  • Koronare Flussreserve
  • Automatische Pumpleistungsbestimmungen

Kardiopulmonale Funktionsdiagnostik

EKG und Langzeit-EKG sind Basisuntersuchungen bei Herzerkrankungen. Häufig sind Herzprobleme aber nur unter Belastungsbedingungen erkennbar. Deshalb werden an der Ilmtalklinik unterschiedliche Tests der Herzfunktion bei Belastung angeboten. Dazu gehören Belastungs-EKG, Belastungs-Echokardiographie und Herzszinti-graphie. Wenn das EKG bei Belastung für die Diagnose nicht aussagekräftig genug ist, werden
zusätzlich bildgebende Verfahren eingesetzt. Bei der Stressechokardiographie wird das Herz unter Belastung mittels Ultraschall direkt beobachtet ob Störungen ausgelöst werden, die in Ruhe nicht vorhanden sind. Mit den an der Ilmtalklinik vorhandenen
Geräten der neuesten Generation können regionale Verschlechterungen der Pump-funktion des Herzens sehr genau erkannt und gemessen werden. Durch den Einsatz moderner Echokontrastmittel und spezieller Ultraschallverfahren kann darüber hinaus aber auch die Herzmuskeldurchblutung beurteilt werden. Wenn Minderdurchblutungen feststellbar sind, handelt es sich um ein besonders frühes Zeichen der Herzkranzgefäßerkrankung und es besteht somit die Chance, die Behandlung frühest möglich einzuleiten. In Zusammenarbeit mit der Radiologie und Nuklearmedizin stehen auch nuklearmedizinische Verfahren zur Beurteilung der Herzmuskeldurchblutung zur Verfügung. Bei bestimmten Fragestellungen können zusätzlich Computertomographie
und Kernspintomographie des Herzens eingesetzt werden.


Unser Team des Herzkatheterlabors:
Prof. Dr. med. Christian Firschke, Dr. med. Martin Lampen, Amir Brkic, Kerstin Uhde, Florian Hofbauer, Anja Juchem, Andreas Hueske, Tanja Schiller und Manfred Tobschall.



Für eine Terminvereinbarung ist das Sekretariat der Inneren Medizin - Frau Renate Emmer - unter der Telefonnummer 08441/79-1350 erreichbar.

Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag von 8 - 16.30 Uhr
Freitag von 8 - 16 Uhr