
Anästhesie
und operative Intensivmedizin
Aufgabenbereich
Die Abteilung für Anästhesie
und operative Intensivmedizin führt im Jahr ungefähr
5.500 Anästhesien bei Operationen durch. 84 % der Operationen
sind geplant, der Rest sind Notfalleingriffe.
Neben der Vorbereitung („Prämedikation“)
und Durchführung von (Teil-)Narkosen hat die Abteilung
noch andere Aufgaben:
- die Versorgung von Notfällen,
- die Betreuung der Patienten auf der
Intensivstation
- die Behandlung der Schmerzen nach Operationen
Bei einigen geplanten Operationen wie z.B.
Knie- und Hüftprothesen bieten wir für geeignete
Patienten eine Rücktransfusionstechnik des eigenen Blutes
an.
Arbeitsbereiche
In der Klinik gibt es vier Operationssäle, einen davon für ambulante Operationen. Alle Operationssäle sind mit modernster und umweltschonender Technik ausgestattet. Nach der Operation werden die Patienten von geschultem Pflegepersonal im Aufwachraum weiterbetreut.
Die Behandlung von Wundschmerzen kann mit Medikamenten oder zusätzlichen örtlichen Betäubungen erfolgen, z.B. mittels Peridural-
katheter gegen Schmerzen in der Bauchregion, Plexusanästhesien bei Arm- und Schulterschmerzen und sonstigen Nervenblockaden bei Schmerzen im Bein, vor
allem nach Knie- und Hüftprothesen oder Amputationen.
Intensivstation
Auf der Intensivstation werden sowohl schwerkranke Patienten nach Operationen als
auch schwerverletzte Unfallpatienten betreut. Die Pflege und Versorgung erfolgt nach neuesten Richtlinien durch spezialisiertes Personal.
Auch hier stehen modernste Geräte zur Verfügung, wie Beatmungsmaschinen und ein Gerät zur Blutwäsche (Hämofiltration).
Mithilfe bei Entbindungen
Wenn es gewünscht wird, können Schwangere zur Schmerzverringerung bei der Entbindung einen Periduralkatheter angelegt bekommen.
Für geplante Kaiserschnittentbindungen sind Teilbetäubungen (Spinalanästhesien) möglich. Hierbei können im allgemeinen auch die Väter im OP-Saal anwesend sein. Dadurch ist es für beide Elternteile möglich, sofort nach der Geburt ihr Kind zu sehen
und in den Arm zu nehmen.
Cell-Saver
Eine inzwischen bessere Methode zum Ausgleich eines großen Blutverlustes während einer Operation ist die Verwendung eines Cell-Savers. Hierbei wird das verloren gegangene Blut aufgefangen, gereinigt und nach einer Wiederaufbereitungsprozedur
dem Patienten wieder zurück transfundiert.
Haupteinsatzgebiet ist die Unfallchirurgie und orthopädische Operationen wie z.B. Hüft- und Kniegelenksersatz.
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