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Selbsthilfegruppen für ein „Leben mit dem Defi“

27.06.2017

Viele Menschen empfinden das Implantat eines lebensrettenden sogenannten Defi - Implantierbarer Cardioverter Defibrillator – bei Herzrhytmusstörungen als Fremdkörper und haben Probleme damit. Theodor Denzer, selbst Träger eines Defi, möchte nun Betroffenen Gelegenheit geben, sich in einer Selbsthilfegruppe zusammenzufinden. Damit die Wege überschaubar sind, soll es an beiden Standorten der Ilmtalklinik eine Selbsthilfegruppe geben.

Touch one

Zur Gründungsveranstaltung sind Betroffene mit implantiertem Defibrillator und deren Angehörige eingeladen. Termine sind: In Pfaffenhofen am Donnerstag 29. Juni 2017, ab 18 Uhr im Kleinen Sitzungsaal der Ilmtalklinik (Personalwohnheim). In Mainburg am Donnerstag, 13. Juli 2017, ab 18 Uhr im alten Personalspeisesaal des Krankenhauses. Für beide Veranstaltungen ist Theodor Denzer Ansprechpartner unter Tel. 08751 / 841595 oder per E-Mail theodor.denzer(at)t-online.de.

Bei Herzerkrankungen kann es zu lebensbedrohlichen Herzrhytmusstörungen,  Kammerflimmern oder Kammerflattern kommen, die nur durch starke Stromstöße in Form einer Defibrillation beendet werden können. Viele Patienten, die aufgrund einer stark reduzierten Pumpfunktion ihres Herzens gefährdet sind, erhalten vorbeugend einen sogenannten implantierbaren „Defi“ – ein ICD (Implantierbarer Cardioverter Defibrillator) in Schrittmachergröße.

Angestrebt wird eine Mitgliedschaft bei der Defibrillator (ICD) Deutschland e.V. einem Netzwerk deutschlandweiter Selbsthilfegruppen. Neben dem Erfahrungs- und Informationsaustausch der Mitglieder zum „Leben mit dem Defi“ sind auch Vorträge zu medizinischen und technischen Entwicklungen, Informationen zu Ernährung, Aktivitäten und Mobilität geplant sowie gemeinsame Ausflüge.